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Posted by on Mai 24, 2018 in Verschiedenes |

Wie funktionieren die kleine und die grosse Prostata-Operation?

Wie funktionieren die kleine und die grosse Prostata-Operation?

Beginnen wir mit ein wenig Allgemeinwissen, ehe wir uns dem Spezifischen zuwenden. Was ist die Prostata und was macht sie im Körper? Es handelt sich um die „Vorsteherdrüse“, die alle männlichen Säugetiere, somit auch der Mensch, haben. Sie produziert einen Teil des Spermas und liegt unterhalb der Harnblase und umgibt die Harnröhre bis zum Beckenboden. Normalerweise ist die Prostata etwa kastaniengross und kann wegen der unmittelbaren Nähe des Enddarms durch den Anus vom Facharzt ertastet und beurteilt werden. Weibliche Säugetiere haben keine Prostata. Das Pendant dazu ist bei ihnen die Paraurethraldrüse, die bei sexueller Erregung ein schmieriges Sekret abgibt.

Die Funktion der Prostata könnte man einfach so beschreiben: Sie produziert ein Sekret, das bei der Ejakulation in die Harnröhre abgegeben wird, sich dort mit den Spermien vermischt und dafür sorgt, dass Spermien die lebensfeindliche Umgebung in der Scheide einer Frau besser und länger überleben. Funktioniert die Prostata wunschgemäss, wird das Ejakulat dünnflüssiger, zudem wirkt das Sekret bewegungsauslösend auf die Spermien.

Erkrankungen der Prostata

Das häufigste Leiden ist eine Vergrösserung der Prostata, weil diese oft zu einer Störung des Harnabflusses führt. Die Vergrösserung kann durch gutartiges Gewebe oder einen bösartigen Tumor erfolgen. Letzteres ist übrigens die dritthäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern.

Wenn sich eine Prostata vergrössert, legt sie sich wie eine Schlinge enger um die Harnröhre. Je enger diese ist, desto weniger Harn kann in gleicher Zeit durch sie hindurch fliessen. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist, dass eine grosse Prostata natürlich auch auf die Blase drücken kann, was zu vermehrtem Harndrang führt. Wer nachts häufig aufstehen muss, um Wasser zu lassen, sollte seine Prostata untersuchen lassen.

Wenn eine OP notwendig ist

Je nach Befund kann eine OP der Prostata sinnvoll oder notwendig sein. Die Heilungschancen und etwaige Nachwehen und alles über mögliche Operationsmethoden erfahren Sie ohnehin beim behandelnden Urologen. Zwei der häufigsten Operationsmethoden können wir kurz vorstellen und vergleichen.

Die grosse Prostata-Operation

Dieser Eingriff wird nur noch in wenigen Fällen durchgeführt, wenn das bösartige Gewebe schon sehr weit fortgeschritten ist beispielsweise. Der Eingriff erfolgt durch die Bauchdecke. Das „überschüssige“ Gewebe (Tumorgewebe) wird entfernt, die Harnröhre etwas freigelegt – fertig. Auch wenn es hier sehr kompakt klingt: So einfach ist der Eingriff natürlich nicht. Aber im Groben spiegelt er die Realität wider. Die Nachwehen sind: Der Eingriff reicht durch die Bauchdecke, durch Muskel- und Fettschichten. Bis die Wunden verheilt sind, werden Sie einige Zeit investieren müssen und Geduld aufbringen müssen. Bis Sie wieder „voll einsatzbereit“ sind, können 3 Monate und mehr vergehen.

Die kleine Prostata-Operation

Sie erfolgt durch die Harnröhre. Die Prostata wird in dem Fall von innen her ausgeschält. Eine winzige Schlinge wird in die Harnröhre geschoben. Mit ihr erfolgt das Ausschälen und danach auch das Veröden der blutenden Gefässe. Der Vorteil ist, dass die Genesungszeit kürzer ist und die „Nachwehen“ geringer ausfallen.

In beiden Fällen sind nachträgliche Beschwerden der Potenz und Harninkontinenz nie ganz auszuschliessen. Welche Methode die richtige ist, wird der Facharzt mit Ihnen ausführlich diskutieren.

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Posted by on Apr 30, 2018 in Verschiedenes |

Wie krank ist das denn?

Wie krank ist das denn?

Diese Frage ist schneller geäussert, als man darüber nachgedacht hat. Häufig hört man sie im Zusammenhang mit sexuellen Vorlieben von Menschen, die im TV nur zu gern breitgetreten werden. Kaum gehen abends die Lichter in den Kinderzimmern aus, flackern in den Wohnzimmern bis spät nachts die Flimmerkisten und beschenken uns Erwachsene mit geistigen Ergüssen aller Art. Besonders nach 22 Uhr ist es nicht selten, dass entweder mehr oder weniger animierende Filmchen oder Reportagen über unterschiedliche sexuelle Vorlieben von uns Mitteleuropäern ablaufen.

Erotikfilme sind hier meist von harmloser Natur. Wenn man die an Pornografie grenzenden Kassenschlager, die wir hier namentlich lieber nicht nennen, ausser Acht lässt, geht es meist um harmlose Softerotik, die sogar auf die explizite Darstellung des sexuellen Akts verzichtet. Dennoch gibt es hie und da Anspielungen auf Spielarten, die bei manchen zu einem Anflug von Ekel führen. Eindeutiger wird das Ganze, wenn man Reportagen ansieht, die sich ausschliesslich um Vorlieben und Praktiken drehen, wie sie in Schlafzimmern, Küchen, Badezimmern usw. ausgelebt werden. Während die einen Zuseher staunen und sich vielleicht ein bisschen wundern, erregt dies den anderen eher und stösst dort auf Abscheu.

Blümchensex vs. SM-Praktiken

Klassisches Beispiel. Die überwältigende Mehrheit der Mitteleuropäer scheint bevorzugt „normalen“ Sex zu praktizieren. Das Ganze beschränkt sich – glaubt man einschlägigen Umfragen – auf Petting, Oral-, Vaginal- und in manchen Fällen Analverkehr. Wer oben oder unten ist, aktiv oder passiv ist, ist Nebensache. Aber der Grossteil gibt sich mit diesem Angebot mehr als zufrieden und ist damit glücklich. Andere wiederum stehen auf Machtspielchen. Nicht selten kommt es vor, dass erfolgsverwöhnte Menschen, die im Beruf Macht haben, sich danach sehnen, auch einmal eine untergeordnete Rolle zu spielen. Logische Konsequenz: Diese Personen sehnen sich nach einem/r strengen (!) Partner/in, der die Zügel gerne auch im wörtlichen Sinn in die Hand nimmt und kräftig zulangt – gerne auch mit Peitschen und anderen Hilfsmitteln. Anders herum kann es für die andere Seite durchaus erfüllend sein, im Bett Macht ausüben zu können. Der Genuss ist dann auf beiden Seiten: Der Dominante erfreut sich an seiner Macht UND darüber, dass der Untergebene Lust verspürt. Ein Gewinn für beide. Beim 0815-Hetero-Blümchensexliebhaber, den wir weiss Gott nicht herabwürdigen möchten, sorgt das nicht selten für Kopfschütteln und unüberlegte Äusserungen wie: „Wie krank ist das denn?“ Aber überlegen Sie nur: Wer gibt vor, was normal ist und was nicht? Solange die Spiele zwischen zwei ebenbürtigen, mündigen Menschen mit beidseitigem Einverständnis stattfinden und niemand verletzt wird, beide Lust verspüren, spricht doch nichts dagegen, oder? Manchmal wäre etwas Toleranz durchaus angebracht.

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Posted by on Apr 29, 2018 in Verschiedenes |

So erziehe ich meine Kinder richtig

So erziehe ich meine Kinder richtig

Kindererziehung ist keine ganz einfache Sache. Die Ansichten zum Thema gehen weiter auseinander denn je. Denken Sie zurück. Was erlebten Sie in der Kindheit? Sehr wahrscheinlich eine strenge Erziehung. Nicht selten wurden Kinder, wenn nicht Sie, dann Freunde von Ihnen, von den Eltern handgreiflich gemassregelt. Eltern behaupteten mit allen Mitteln Ihren Rang als Respektspersonen. Dass dieser Rang unumstritten sein sollte, ist klar. Doch muss man hier zu allen Mitteln greifen? Mitnichten. Der gegensätzliche Ansatz ist derjenige der antiautoritären Erziehung. Mama und Papa als beste Freunde des Kindes. Kann das funktionieren? Was, wenn das Kind zur Schule geht, keine Lust auf Hausaufgaben hat oder sich im Haushalt auf keine Art betätigen möchte, was früher noch die Regel war? Das Kind auf Knien anflehen? Auf die Vernunft des jungen Geschöpfes pochen und hoffen, dass es von alleine mithelfen will?

Erziehung beginnt bei den ganz Kleinen

In der Entwicklung jeden Babys gibt es ganz viele Stadien, die durchlaufen werden. Als Neugeborenes ist es auf die angeborenen Triebe angewiesen. Hunger, Durst, Müdigkeit, Sehnsucht nach Nähe und Wärme… Wie sollte Erziehung bei einem Baby aussehen? Erfüllen Sie die Wünsche und Triebe. Es lernt nur zaghaft durch Konditionierung, dass Nahrung nicht tröpfchenweise in jeder Minute seines Lebens verfügbar ist. Zeigen Sie dem Winzling, dass Sie immer für Ihren Spross da sind, wenn es Ihre Nähe braucht. Aber zeigen Sie ihm auch ab und zu, dass es alleine schlafen muss und dass auch Sie schlafen müssen. Es ist eine äusserst vorsichtige Art der Erziehung, die hier schon beginnt. Geben Sie dem Gehirn Zeit, sich zu entwickeln, damit Erziehung wirklich stattfinden kann.

Ab 9 bis 12 Monaten wird es Ernst

Abhängig vom Kind lässt sich beobachten, dass es mehr und mehr die Grenzen auszuloten beginnt. Was muss ich tun, damit ich diese und jene Reaktion bei Mama / Papa hervorrufe? Wodurch bekomme ich besonders viel Aufmerksamkeit? Wie bekomme ich das grösste Lob und Wohlgefallen? Spielen Sie mit und zeigen Sie auf sanfte Art und Weise, wie die Welt funktioniert und lernen Sie dem Kind das, was im Alltag wichtig ist. Ab etwa zwei Jahren ist das Gehirn schon ziemlich reif und das Kind versteht schon sehr viel. Es lernt durch Zusehen, Zuhören, Aktion und Reaktion. Führen Sie es bestimmt. Seien Sie die Erwachsenen, lassen Sie das Kind Kind sein. Und – scheuen Sie sich nicht vor Kindertagesstätten! Dort lernen Sie den Umgang mit anderen Kindern, ebenso das Spielen, das gemeinsame Essen, aufeinander Rücksichtnehmen usw. Bambi-Tagi in Birsfelden bei Basel ist ein gutes Beispiel dafür, dass mit einem geregelten Tagesablauf Routinen entstehen, innerhalb derer Lernprozesse verbessert und beschleunigt werden. Das bestens ausgebildete Personal achtet darauf, dass keines der Kinder zu kurz kommt und die Erziehung ausserhalb des eigenen Heimes stets weiter geht.

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Posted by on Okt 31, 2016 in Verschiedenes |

Umziehen oder wegwerfen?

Umziehen oder wegwerfen?

Haben Sie von Bekannten schon einmal den Tipp bekommen, wenn es um die Entrümpelung des eigenen Kellers geht, einfach umzuziehen? Vermutlich haben Sie irritiert den Kopf geschüttelt und das Ganze nicht wirklich ernst genommen. Doch die Idee an sich ist nicht so blöd wie sie klingt.

Nehmen wir an, Sie haben sich beruflich weiterentwickelt. Das Studium ist endlich abgeschlossen. Die WG-Zeit ist damit langsam vorbei. Sie streben nach Veränderung und damit verbunden auch nach Eigentum. Es ist nicht jedermanns Sache, mit 30 noch in einer Junggesellen-WG zu wohnen. Vor allem die Freundin oder der Freund wird nicht gerade begeistert sein, dass es keine Privatsphäre gibt. Deshalb muss eine neue Immobilie her. Im Idealfall sind das eigene vier Wände.

Wer in der WG nur ein Zimmer bewohnt hat, das Bad, die Küche und das Wohnzimmer mitbenützt hat, weiss, dass überall dort auch eigene Habseligkeiten herum liegen und stehen. Diese fallen nicht gross auf, aber sie sind da. Und sie wollen natürlich mit ins neue Eigenheim. Deshalb gehört alles zusammengekramt und ordentlich in Kisten verpackt, damit es dann beim Umzug schnell und platzsparend verladen und abtransportiert ist. Wenn Sie beim Zusammensuchen aller Dinge sind, merken Sie, wieviel Zeug sich im Laufe der Jahre angesammelt hat. Statt der erhofften 10 Umzugskartons brauchen Sie mindestens doppelt so viele. Viel Krimskrams bedarf einer Sonderbehandlung und besonders viel Platz und passt gar nicht in eine Schachtel. Was nun?

Jetzt kommt die Weisheit jenes Mitmenschen ins Spiel, den wir eingangs erwähnt haben. Vielleicht übersiedelt man wirklich nur das, was man auch wirklich braucht. Alles, was man nicht braucht, entsorgt man. Das Gute daran ist: Sie haben sich viel Krimskrams entledigt, der seit Jahren vor sich hin gestaubt ist – die neue Wohnung wird automatisch besser aufgeräumt sein als es die alte je war. Und überhaupt werden Sie viel mehr Platz haben weil der ganze unnötige Mist endlich weg ist. Das schlechte daran: Alle Erinnerungen, die mit den entsorgten Habseligkeiten verschwunden sind, sind unwiederbringlich weg. Will man so viel Hab und Gut wirklich einfach so vernichten?

Wenn Sie Bedenkzeit brauchen, könnten Sie die Dinge, die Sie nicht sofort im neuen Heim brauchen, einfach beim Umzugsunternehmen einlagern. Wagner-Movers.ch bietet diesen Service beispielsweise an – um nur einen Schweizer Umzugsprofi zu erwähnen mit diesem Angebotsbereich. Lagern Sie alles das ein, was Sie mit Erinnerungen verbinden, alles, wovon Sie sich nicht einfach so lösen können. Haben Sie im neuen Heim genügend Platz, holen Sie die Kisten einfach nach. Vermissen Sie die Dinge nicht, können Sie sie immer noch entsorgen.

Manchmal hilft ein Umzug also tatsächlich beim Entrümpeln.

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